Was ist eine Lambdaregelung?

Unter einer Lambdaregelung verstehen wir eine technische Einheit, die unabhängig vom Katalysator nur für die Genauigkeit der Gemischaufbereitung zuständig ist.

Wichtigste Bauteile sind: Sauerstoffsonde, Steuergerät, Kabelsatz

  • Das Steuergerät der Lambdaregelung verarbeitet die Signale der Sauerstoffsonde.
  • Die Verbindung zwischen Sonde und Steuergerät stellt der zusätzliche Kabelsatz her, der auch über das Lambdasteuergerät mit der Einspritzanlage verbunden ist.
Anmerkung: 
die Sauerstoffsonde misst den Restsauerstoffgehalt im Abgasstrom nach der Verbrennung vor Eintritt der Abgase in den Katalysator. 
Üblich ist eine beheizte Lambdasonde, die bei fettem Gemisch eine hohe Spannung (ca. 900 mV) und bei einem mageren Gemisch keine oder nur eine ganz geringe Spannung erzeugt (0-100mV).


Die Qualität der Lambdaregelung ist der Multiplikator für die Leistungsfähigkeit des Katalysators, der nur mit der Unterstützung einer sehr genau dosierbaren Gemischaufbereitung (Einspritz- oder Vergaseranlage) eine dauerhafte Abgasreduzierung einhalten kann.

Da das gewünschte Ziel eine möglichst genaue Verbrennung bei Lambda=1 ist, nennt man diese technische Einheit auch "Lambda-1-Regelung".